Pellets genauer gesagt, Holzpellets, bei der Jahrtausendwende hinsichtlich der Produktionsmenge im Vergleich zu anderen Festbrennstoffen kaum der Rede wert und in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, haben in den zurückliegenden Jahren eine beachtliche Karriere vollzogen.

Holzindustrien, Sägewerksbesitzer und andere Investoren haben seither Kapazitäten für die Pelletproduktion von über 2,5 Mio. Tonnen aufgebaut. Weitere Pelletwerke sind derzeit noch in Bau und Planung. Der Markt für Holzpellets ist derzeit von einem starken internationalem Wachstum geprägt.

Ein stark expandierender Markt

Die Notwendigkeit, klimaschonende Alternativen zu herkömmlichen Energieträgern zu entwickeln, haben zur Entwicklung innovativer Holzpelletheizungen geführt. Auch in puncto Wirtschaftlichkeit und Komfort sind Holzpellets für die Verbraucher eine attraktive Alternative. Als nachwachsender Rohstoff wächst Holz direkt vor der Haustür. Größere Transportwege werden so erspart.


Das Pellets-Potential in Deutschland ist besonders hoch.

Der Markt in Deutschland ist immer noch deutlich unterentwickelt. Länder wie Österreich, Dänemark, Schweden oder Italien sind bereits deutlich weiter. Auch in der Schweiz, in Großbritannien und Frankreich kommt der Markt in Gang.

Die Akzeptanz von umweltschonenden Heiztechniken nimmt bei privaten und institutionellen Verbrauchern weiter zu. Pellets und Briketts sind ein sehr wettbewerbsfähiger Brennstoff und dieser ist in vielen europäischen Ländern dadurch sehr beliebt geworden. Eine Marktsättigung ist nicht in Sicht. Pelletskunden können auch in den nächsten Jahren von günstigen Pelletspreisen ausgehen.


Preisentwicklung begünstigt Holzpellets

Pellets zählen zu den günstigsten Brennstoffen am Markt. Die Entwicklung der preise für Holzpellets war in der Vergangenheit viel weniger schwankungsanfällig als bei fossilen Energieträgern. Die  fortschreitende Verknappung von Öl und Gas spricht dafür, dass die Brennstoffkosten für Holzpelletheizungen im Vergleich zu fossil betriebenen Heizungen langfristig günstig und damit attraktiv für die Nutzer bleiben.


Das deutsche Wärmegesetz

Das Wärmegesetz ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten.  Das Wärmegesetz verpflichtet jeden Eigentümer eines neuen Gebäudes, seinen Wärmeenergiebedarf anteilig mit erneuerbaren Energien zu decken.

 

Beschlusses des Europäischen Rates

Aufgrund eines Beschlusses des Europäischen Rats vom 8. und 9. März 2007 sind alle Mitgliedstaaten verpflichtet den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch der Europäischen Union auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen.


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