Hackschnitzelfeuerungen zählen zu den automatisch beschickten Biomassefeuerungen. Sie werden in einem breiten Leistungsspektrum ab 15 kW und bis in den höheren 2-stelligen Megawatt-Bereich eingesetzt.
Eine Hackschnitzel-Heizungsanlage besteht in der Regel aus folgenden Anlagenkomponenten:
- Brennstofflager/-silo mit Befüllvorrichtung und Austragungssystem
- Brennstoffförderung zur Feuerung
- Hackschnitzel-Feuerung/-Heizkessel
- Wärmeabgabesystem, Brauchwasserspeicher und ggf. Pufferspeicher
- Abgasanlage (Schornstein und ggf. sekundäre Rauchgasreinigung)
- Ascheaustragssystem
Feuerungssysteme
- Silo mit Raumaustragung:
z. B. Lagerraum mit Federkernaustragung für die automatische Kesselbeschickung - Lagerfläche für Jahresvorrat:
z. B. je nach Möglichkeit Überdachung, Bunker, Halle etc. - Technik für die Lagerbefüllung:
z. B. Kopflader, Förderband, Kipper etc.
Geeignete Brennstoffe
In speziellen Hackschnitzelanlagen können zusätzlich auch die weiteren Brennstoffe verbrannt werden:
- Industriepellets
Größere und kostengünstige Pellets mit Rindenanteil für größere Gebäude, Wärmeverbund etc. - 6 mm Qualitätspellets
Durch hohe Dichte, hohen Heizwert, geringste Feuchte und guten Fließverhalten der ideale Brennstoff. - Hobel- und Sägespäne