Eiche

Eichen (Quercus) sind eine Gattung von Laubgehölzen aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Stieleiche ist ein 20 bis 40 Meter hoher Baum und erreicht einen Stammdurchmesser bis drei Meter. Alle Eichenarten sind typisch ringporig mit markanten breiten Holzstrahlen. Die heimischen Arten zählen mit Ausnahme der Zerreiche zu den Weißeichen und unterscheiden sich von den Roteichen im Farbton, der bei dieser etwas rötlicher ist, vor allem aber in der Anordnung und Größe der Spätholzgefäße.

Verbreitung:

Die Stieleiche auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt, ist die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichen-Art. Sie kommt in fast ganz Europa vor.

Holzeigenschaften:

Das harte Holz ist dichtfaserig, mässig fest, leicht zu spalten und zu bearbeiten. Eiche lässt sich gut messern, schälen und neigt zur Rissbildung. Eichenholz bietet aufgrund seiner hervorragenden technologischen Eigenschaften, der extrem hohen natürlichen Dauerhaftigkeit, der guten Bearbeitbarkeit und wegen seines sehr dekorativen Aussehens ein sehr breites Anwendungsspektrum, das vom kaum 1 Millimeter starken, sehr ausdrucksvollen Furnier für den Ausstattungsbereich, über die Verwendung als Massivholz im Möbel-, Treppen-, Türen- und Fensterbau, als sehr haltbarer, elastischer Fußbodenbelag ( Parkett, Landhausdiele, Massivholzdiele), als extrem dauerhaftes Bauholz

Verwendung

Die Holzart Eiche zu der artenreichen Gattung Quercus aus der Familie der Fagaceen bezeichnet werden. Eichen sind mit 9% des Bestandes in Deutschland nach Buche eines der bedeutenden Laubhölzer.