Douglasie

Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii), fälschlich auch Douglastanne, Douglasfichte oder Douglaskiefer genannt, Die Gattung der Douglasien (Pseudotsuga) umfasst nur etwa sechs Arten, von denen vier in begrenzten Verbreitungsgebieten in Ostasien und zwei im westlichen Nordamerika vorkommen. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Douglasien (Pseudotsuga menziesii) ist der Westen Nordamerika, als eingeführte Spezies hat sich die Douglasie in vielen Ländern der Erde bewährt, sie ist die in Europa bei weitem wichtigste nicht heimische Baumart.

Die Douglasie ist ein immergrüner Baum mit Wuchshöhen um 60 Meter, die Nadeln sind grün bis blaugrün, einzeln stehend, weich und stumpf, das Holz ist sehr formstabil.

Verbreitung:

Aufgrund dieses sehr großen Verbreitungsgebietes in ihrer Heimat, können zwei Varietäten oder Formen der Douglasie unterschieden werden; eine Küsten-, und eine Inlandsform, mit jeweils verschiedenen Herkünften bzw. Provenienzen. Die in Deutschland angebauten Douglasien nehmen gegenwärtig eine Fläche von knapp 180.000ha ein, was ca. 1,7% der Gesamtwaldfläche Deutschlands entspricht.

Holzeigenschaften:

Das Kernholz ist den Eigenschaften der Fichte überlegen. Anfälligkeit gegenüber Pilzen und Insekten und Witterungsbeständigkeit sind mit der Lärche vergleichbar. Douglasienholzware enthält kaum Splintholz. Der Harzgehalt macht bei der Oberflächenbehandlung weniger Schwierigkeiten als bei der Lärche. Das Harz ist ganz fein im Holz verteilt, es gibt weniger Harzgallen, als bei der Lärche. Im Großen und Ganzen hat die Douglasie etwas bessere Eigenschaften als die Lärche.

Verwendung

Als Bau- und Konstruktionsholz dient es im Außen- und Innenbereich, für Balkone, Fenster, Haustüren, Fassaden, Freizeitanlagen, Wasserbauten und Bootsstege usw. Stämme nordamerikanischer Herkunft werden oft zu Schälfurnieren und Sperrholz verarbeitet.