Die Ahorne (Acer) bilden eine Pflanzengattung der Seifenbaumgewächse. Ahorn gehört zu den wertvollsten einheimischen Edelhölzern. Er ist ein sommergrüner, am Anfang sehr schnell wachsender Laubbaum, der ein feucht-kühles Klima und frische, sehr nährstoffreiche Böden braucht. Die bekanntesten hiervon sind Berg-, Spitz- und Feldahorn. Am eindrucksvollsten ist der Bergahorn. Seine Erscheinung ist sehr imposant, wird er doch etwa 30 Meter hoch und kann durchaus ein Alter von 400-500 Jahren erreichen. Der Feldahorn ist mehr ein Strauch, denn ein Baum, doch auch er kann, wenn die Boden- und Standortverhältnisse stimmen, gute 10-12 Meter hoch wachsen. Der Spitzahorn ist der Baum, den man häufig als Allee-Baum in den Städten und in Parks wieder finden kann.
Der Ahorn wächst in der Jugend sehr schnell und kann auf guten Standorten Höhen von über 30 m erreichen. Er hat meist recht gerade und zylindrisch ausgeformte Stämme, die bis zu 15 m astfrei sein können. Durchmessern von 60 bis 100 cm.
Verbreitung:
Der Spitzahorn ist über weite Teile Europas verbreitet. Er reicht nach Norden bis Mittelschweden und Südfinnland und ist im Osten bis zum Ural verbreitet. Von den europäischen Ahornarten ist er diejenige, deren natürliche Vorkommen am weitesten nach Norden reichen. Der Bergahorn ist ein Baum des kühl-feuchten Bergklimas, so dass er seine größte Verbreitung in den mittleren und höheren Lagen der Gebirge findet.
Holzeigenschaften:
Begehrtes Nutzholz sind der Bergahorn und der Spitzahorn, Ahornholz ist mäßig hart, mittelschwer, fest, elastisch und zäh, schwindet mäßig, hat ein gutes Stehvermögen und lässt sich gut bearbeiten.
Verwendung
Ahornholz wird vor allem als Bau- und Möbelholz genutzt, viel seltener dient es als Brennholz. Ahornfurniere waren zeitweilig sehr für helle Schlafzimmer- und Wohnzimmermöbel gefragt; dekoratives Ausstattungsholz, besonders begehrt sind Berg- und Spitzahorn.