Hartholzbriketts sind Holzbriketts aus verschiedenen Hartholzsorten. Darunter versteht man Hartlaubholz, zu denen Buche, Eiche, Birke, Esche, Ahorn, Hainbuche gehören. Vorzugsweise werden bei der Herstellung von Hartholzbriketts Buchenspäne, Eichenspäne und Eschenspäne verwendet.
Aufgrund der höheren Dichte brennt Hartholz langsamer ab als Weichholz. Es weist jedoch einen geringeren Brennwert pro kg als Weichholz auf durch seinen geringeren Harz-Anteil und wärmt den Wohnraum langsamer auf.
Hartholzbriketts werden meist über Nacht eingelegt, weil sie langsam verbrennen und daher lange anhalten. Meist hält die Wärme des Ofens noch lange in den Vormittag hinein an. Hartholzbriketts eignen sich somit ideal für Holzheizungen, bei denen nicht ständig Brennstoff nachgelegt werden kann oder soll. Hartholzbriketts stellen eine Alternative zum Brennholz dar, keine verpflichtende ausschließliche Befeuerung des Ofens. Hartholzbriketts können in jedem Kaminofen oder Schwedenofen, aber auch im offenen Kamin verbrannt werden.
Hartholzbriketts sind einer der kostengünstigsten Naturbrennstoffe, die derzeit auf dem Brennstoffmarkt erhältlich sind.